33 Gruende fuer ein Coaching · Wilhelm Tupy
Ich helfe Leistungsträgern, wieder zu finden, was sie wirklich bewegt

33 GRÜNDE FÜR EIN COACHING – UND WORAN DU ERKENNST, DASS EINER DAVON DEINER IST

Ein Coaching ist dann sinnvoll, wenn du weißt, was du tun müsstest, und es trotzdem nicht tust. Oder wenn dich das, was du tust, nicht mehr zieht.

Die häufigsten Gründe für ein Coaching lassen sich in fünf Gruppen ordnen: Die Arbeit bewegt nichts mehr in dir · der Kopf spielt nicht mehr mit · nichts hält, was du dir vornimmst · andere hängen an dir · und du willst wieder wissen, wofür du eigentlich antrittst.

Gründe für ein Coaching – Wilhelm Tupy, Business- und Leadership-Coach in Perchtoldsdorf bei Wien

Ich bin Wilhelm Tupy. 15 Jahre Führungskraft in internationalen Konzernen mit Teams bis zu 350 Leuten, dazu 15+ Jahre Hochleistungssport im Judo, 1. Dan. Heute Business- und Leadership-Coach in Perchtoldsdorf bei Wien.

Unten stehen 33 Gründe für ein Coaching. Die ersten 21 sind Anlässe – Momente, in denen Leute bei mir landen. Die letzten 12 sind Ergebnisse. Du musst dich in keinem einzigen wiederfinden. Wenn dich beim Lesen aber drei oder vier anspringen, weißt du es schon.

GRÜNDE FÜR EIN COACHING, WENN DIE ARBEIT NICHTS MEHR IN DIR BEWEGT

„Es läuft eh. Aber es taugt mir nix mehr.“ Das ist der Satz, mit dem die meisten anfangen. Von außen läuft alles – deshalb sagt dir auch keiner was.

Tipp: Tipp die Punkte an, die auf dich zutreffen. Am Ende siehst du, wie viele es waren.

01

Du lieferst ab, aber die Erfolge fühlen sich nicht mehr an wie welche.

Das Projekt ist durch, im Meeting kommt das Lob, du nickst und denkst schon an die Mails danach. Früher hättest du dir den Abend freigehalten.

02

Sonntag um acht machst du den Kalender für Montag auf.

Nicht weil du was vorbereiten musst. Du willst nur wissen, was auf dich zukommt. Und danach ist der Abend anders als vorher.

03

Ein Kollege schwärmt von seinem Projekt, und du denkst dir: So war ich auch einmal.

Du gönnst es ihm sogar. Der Satz bleibt trotzdem den ganzen Nachmittag hängen.

04

Jemand fragt, wie es im Job läuft, und du hörst dich „passt eh“ sagen.

Früher hast du zwei Minuten geredet. Jetzt sind es zwei Wörter, und du wechselst das Thema.

05

Im Jahresgespräch sollst du Ziele fürs nächste Jahr nennen.

Dir fällt was ein, das gut klingt. Beim Rausgehen weißt du, dass du es nur gesagt hast, weil man halt was sagen muss.

06

Der Bonus ist am Konto, und du merkst es drei Tage später.

Früher hättest du gewusst, auf welchen Tag er kommt. Jetzt ist es eine Zeile im Kontoauszug.

07

Du warst eine Woche weg, und es hat niemand was gebraucht.

Das ist bequem. Und irgendwas daran nagt trotzdem.

WENN DER KOPF NICHT MEHR MITSPIELT

Nicht Ablenkung als Charakterfehler. Ablenkung ist oft die ehrlichste Antwort auf Arbeit, die dich nicht mehr interessiert. Wo du insgesamt stehst, zeigt dir der Selbstcheck.

08

Die wichtigste Aufgabe steht offen am Bildschirm, und du machst zuerst die Mails.

Jeden Tag. Und jeden Tag hast du einen Grund dafür, der sich vernünftig anhört.

09

Du klappst um sechs den Laptop zu und kannst nicht sagen, was heute weitergegangen ist.

Voll war der Tag. Nur bleibt nichts übrig, das du morgen noch erkennst.

10

Du hast das Handy in der Hand, bevor du gemerkt hast, dass du danach greifst.

In der Kaffeeküche, im Lift, an der roten Ampel. Immer diese eineinhalb Sekunden, in denen nichts los ist.

11

Du liest denselben Absatz zum dritten Mal und weißt noch immer nicht, was drinsteht.

Nicht weil er schwierig wäre. Weil du eigentlich nicht hinschaust.

12

Im Meeting fällt dein Name, und du musst kurz nachfragen, worum es gerade geht.

Du warst die ganze Zeit da. Nur eben nicht wirklich. Und du fragst dich, ob das schon wem auffällt.

WENN NICHTS HÄLT, WAS DU DIR VORNIMMST

Hier landen die meisten nach dem dritten Anlauf. Und hier fällt fast immer derselbe Satz: Ich weiß eh, was ich tun müsste. Ich tu’s halt nicht.

13

Du weißt genau, was zu tun wäre. Du tust es trotzdem nicht.

Das ist der Satz, den ich in Erstgesprächen am öftesten höre. Und es ist kein Disziplinproblem, auch wenn es sich für dich so anfühlt.

14

Der Vorsatz hält zwei Wochen, dann kommt eine anstrengende Woche.

Beim nächsten Mal nimmst du dir vor, es diesmal ernster zu meinen. Du glaubst dir dabei selber nicht mehr ganz.

15

Am Nachtkasten liegen drei Bücher, von denen du zwei angefangen hast.

Bei jedem hast du gedacht: Das ist es jetzt. Und jedes hat ungefähr drei Wochen gehalten.

16

Ein Gespräch steht seit Monaten an, und du weißt sogar schon den ersten Satz.

Trotzdem sitzt du am Freitagabend da und hast es wieder nicht geführt.

17

Der Wecker geht, und der erste Gedanke ist, wie du den Tag hinter dich bringst.

Kaffee, Playlist, Liste abarbeiten. Es funktioniert ja. Es zieht dich nur nichts hinaus.

18

Du sagst zu, während du schon merkst, dass du nicht willst.

Und danach fehlt genau die Zeit, die du dir für das Eigene freihalten wolltest.

19

Zwei Wochen Urlaub, und nach drei Tagen im Büro ist es, als wärst du nie weg gewesen.

Dein Kalender hat sich nicht gemerkt, dass du dich erholt hast.

20

Dieselbe Entscheidung liegt seit Monaten auf deinem Tisch.

Bleiben oder gehen, gründen oder lassen, ansprechen oder schlucken. Du drehst jede Runde neu, und jede Runde kostet dich etwas. Sieben Fragen, die dabei weiterhelfen.

21

Du führst ein Team und sagst Sätze, die du selber nicht mehr ganz glaubst.

Ziele, Motivation, gemeinsam anpacken. Du hörst dir dabei zu und fragst dich, wie lange das keinem auffällt. Für Teams gibt es eigene Workshops.

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von 21 Anlässen angehakt

Tipp die Punkte an, die auf dich zutreffen.

WAS SICH ÄNDERT, WENN DU DRANBLEIBST

Das ist keine Wunschliste. Das sind die Dinge, die Klienten mir nach ein paar Monaten zurückmelden – meistens beiläufig, weil sie es selber erst später merken.

22

Du kannst in einem Satz sagen, wofür du antrittst.

Nicht für den Lebenslauf. Für dich, am Dienstag um halb sieben in der Früh.

23

Du wachst am Montag auf, und der erste Gedanke ist nicht der Kalender.

Das ist mein Maßstab und mein Versprechen: Du freust dich auf Montag, und die anderen fragen dich, warum.

24

Du musst dich in der Früh nicht mehr selber überreden.

Was dich wirklich interessiert, kostet dich weniger Kraft als das, wozu du dich jeden Tag überredest. Das merkst du am Donnerstag, nicht am Montag.

25

Du fängst mit der wichtigsten Aufgabe an, bevor du die Mails aufmachst.

Nicht weil du dich mehr zusammenreißt. Weil dir die Sache etwas ausmacht.

26

Du sagst Nein und musst dich danach nicht rechtfertigen.

Der andere nimmt es dir nicht einmal übel, weil du sagen kannst, wofür du dein Ja aufhebst.

27

Du führst das Gespräch, das du ein Jahr lang vor dir hergeschoben hast.

Und zwar bevor etwas brennt, nicht danach.

28

Am Abend fällt dir ein, was heute weitergegangen ist.

Ohne dass du nachdenken musst. Es ist einfach da.

29

Jemand fragt dich, was bei dir anders ist.

Nicht weil du davon erzählst. Weil man es sieht.

30

Du machst am Freitag den Laptop zu, und der Tag geht nicht mit dir mit.

Was am Montag drankommt, bleibt bis Montag liegen. Das merken die Leute rundherum, bevor du ein Wort sagst.

WAS DIESE ARBEIT VON ANDERER UNTERSCHEIDET

31

Du bekommst Fragen statt Tipps.

Ratschläge hast du genug bekommen, und keiner davon hat gehalten. Wer fragt, der führt. In dem Fall führst du dich selber dorthin, wo du längst hinwolltest.

32

Du arbeitest mit jemandem, der selbst geführt hat.

15 Jahre Konzern, Teams bis 350 Leute, Fluktuation im eigenen Team um mehr als die Hälfte unter den Branchenschnitt gesenkt. Das ist eine Betriebsbilanz, kein Coach-Versprechen.

33

Die Methode kommt von der Matte, nicht aus dem Seminarordner.

Im Judo bringst du niemanden zu Fall, der fest steht. Zuerst muss das alte Gleichgewicht ins Wanken kommen, dann nimmst du die neue Position ein, dann trägt die Bewegung. Das Prinzip heißt im Judo Kuzushi. Genau so arbeite ich auch außerhalb der Matte. Nüchtern, körperlich, und ohne einen einzigen Räucherstab.

WENN MEHRERE GRÜNDE FÜR EIN COACHING AUF DICH ZUTREFFEN

Dann heißt das erst einmal gar nichts Dramatisches. Es heißt, dass etwas Aufmerksamkeit will, das du bisher unter „passt schon“ abgelegt hast.

Der einfachste nächste Schritt heißt bei mir Die Grundstellung. Neunzig Minuten, online, du bringst deine Situation mit, wir schauen sie uns gemeinsam an. Wenn du danach weiterarbeiten willst, rechne ich den Betrag an. Wenn nicht, hast du trotzdem eine klarere Sicht auf die Lage als vorher.

Die Grundstellung ansehen →

Schau es dir an und entscheide selbst.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Die meisten Gründe für ein Coaching lassen sich auf zwei Situationen zurückführen. Immer dann, wenn zwischen dem, was du weißt, und dem, was du tust, eine Lücke klafft und sich diese Lücke nicht von allein schließt. Der zweite typische Fall ist die Frage nach dem Wofür: Alles läuft, und trotzdem zieht dich nichts mehr. Für beides brauchst du weder ein akutes Problem noch eine Krise.

Woran erkenne ich, dass ich einen Coach brauche?

An der Wiederholung. Ein schlechter Monat ist ein schlechter Monat. Wenn du dir aber zum dritten Mal dasselbe vornimmst, es zum dritten Mal nach zwei Wochen liegen lässt und dich dabei schon selber kennst, dann ist das Muster stärker als dein Vorsatz. Von außen ist so etwas leichter zu sehen als von innen.

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?

Coaching arbeitet an Sinn, Fokus, Selbstführung und Engagement. Es ist Arbeit an Zielen, nicht Behandlung von Krankheit. Ich bin weder Psychiater noch Psychotherapeut. Wer eine diagnostizierte Erkrankung hat oder in einer akuten Krise steckt, gehört zu jemandem, der dafür ausgebildet ist. Das sage ich im Erstgespräch offen, wenn ich den Eindruck habe.

Wie lange dauert ein Coaching?

Für eine konkrete Frage reichen oft ein bis drei Termine. Wenn es um das Wofür geht und um Gewohnheiten, die halten sollen, rechne mit drei Monaten. Alles, was schneller versprochen wird, hält meistens nicht.

Muss ich ein Problem haben, um zu einem Coach zu gehen?

Nein. Die meisten, die zu mir kommen, haben kein Problem im üblichen Sinn. Bei ihnen läuft alles. Genau das ist ja der Punkt.

Wie fange ich an?

Mit einer einzelnen Session von neunzig Minuten, online. Sie heißt Die Grundstellung. Du bringst deine Situation mit, wir schauen sie uns gemeinsam an, und du gehst mit einer klareren Sicht raus, als du reingekommen bist. Alles Weitere steht auf der Seite zur Grundstellung.

Arbeitest du auch online?

Ja. Vor Ort in Wien und Umgebung, sonst online. Für die meisten Formate macht das keinen Unterschied. Einen ersten Eindruck bekommst du auf meinem YouTube-Kanal.

Was kostet ein Coaching bei dir?

Der Einstieg ist eine einzelne Session. Was sie kostet und was danach möglich ist, steht auf der Seite zur Grundstellung – dort und nur dort, damit es immer aktuell ist.

© Wilhelm Tupy · Leadership & Growth