Ein Coaching ist dann sinnvoll, wenn du weißt, was du tun müsstest, und es trotzdem nicht tust. Oder wenn dich das, was du tust, nicht mehr zieht.
Die häufigsten Gründe für ein Coaching lassen sich in fünf Gruppen ordnen: Die Arbeit bewegt nichts mehr in dir · der Kopf spielt nicht mehr mit · nichts hält, was du dir vornimmst · andere hängen an dir · und du willst wieder wissen, wofür du eigentlich antrittst.
Ich bin Wilhelm Tupy. 15 Jahre Führungskraft in internationalen Konzernen mit Teams bis zu 350 Leuten, dazu 15+ Jahre Hochleistungssport im Judo, 1. Dan. Heute Business- und Leadership-Coach in Perchtoldsdorf bei Wien.
Unten stehen 33 Gründe für ein Coaching. Die ersten 21 sind Anlässe – Momente, in denen Leute bei mir landen. Die letzten 12 sind Ergebnisse. Du musst dich in keinem einzigen wiederfinden. Wenn dich beim Lesen aber drei oder vier anspringen, weißt du es schon.
„Es läuft eh. Aber es taugt mir nix mehr.“ Das ist der Satz, mit dem die meisten anfangen. Von außen läuft alles – deshalb sagt dir auch keiner was.
Tipp: Tipp die Punkte an, die auf dich zutreffen. Am Ende siehst du, wie viele es waren.
Das Projekt ist durch, im Meeting kommt das Lob, du nickst und denkst schon an die Mails danach. Früher hättest du dir den Abend freigehalten.
Nicht weil du was vorbereiten musst. Du willst nur wissen, was auf dich zukommt. Und danach ist der Abend anders als vorher.
Du gönnst es ihm sogar. Der Satz bleibt trotzdem den ganzen Nachmittag hängen.
Früher hast du zwei Minuten geredet. Jetzt sind es zwei Wörter, und du wechselst das Thema.
Dir fällt was ein, das gut klingt. Beim Rausgehen weißt du, dass du es nur gesagt hast, weil man halt was sagen muss.
Früher hättest du gewusst, auf welchen Tag er kommt. Jetzt ist es eine Zeile im Kontoauszug.
Das ist bequem. Und irgendwas daran nagt trotzdem.
Nicht Ablenkung als Charakterfehler. Ablenkung ist oft die ehrlichste Antwort auf Arbeit, die dich nicht mehr interessiert. Wo du insgesamt stehst, zeigt dir der Selbstcheck.
Jeden Tag. Und jeden Tag hast du einen Grund dafür, der sich vernünftig anhört.
Voll war der Tag. Nur bleibt nichts übrig, das du morgen noch erkennst.
In der Kaffeeküche, im Lift, an der roten Ampel. Immer diese eineinhalb Sekunden, in denen nichts los ist.
Nicht weil er schwierig wäre. Weil du eigentlich nicht hinschaust.
Du warst die ganze Zeit da. Nur eben nicht wirklich. Und du fragst dich, ob das schon wem auffällt.
Hier landen die meisten nach dem dritten Anlauf. Und hier fällt fast immer derselbe Satz: Ich weiß eh, was ich tun müsste. Ich tu’s halt nicht.
Das ist der Satz, den ich in Erstgesprächen am öftesten höre. Und es ist kein Disziplinproblem, auch wenn es sich für dich so anfühlt.
Beim nächsten Mal nimmst du dir vor, es diesmal ernster zu meinen. Du glaubst dir dabei selber nicht mehr ganz.
Bei jedem hast du gedacht: Das ist es jetzt. Und jedes hat ungefähr drei Wochen gehalten.
Trotzdem sitzt du am Freitagabend da und hast es wieder nicht geführt.
Kaffee, Playlist, Liste abarbeiten. Es funktioniert ja. Es zieht dich nur nichts hinaus.
Und danach fehlt genau die Zeit, die du dir für das Eigene freihalten wolltest.
Dein Kalender hat sich nicht gemerkt, dass du dich erholt hast.
Bleiben oder gehen, gründen oder lassen, ansprechen oder schlucken. Du drehst jede Runde neu, und jede Runde kostet dich etwas. Sieben Fragen, die dabei weiterhelfen.
Ziele, Motivation, gemeinsam anpacken. Du hörst dir dabei zu und fragst dich, wie lange das keinem auffällt. Für Teams gibt es eigene Workshops.
Tipp die Punkte an, die auf dich zutreffen.
Das ist keine Wunschliste. Das sind die Dinge, die Klienten mir nach ein paar Monaten zurückmelden – meistens beiläufig, weil sie es selber erst später merken.
Nicht für den Lebenslauf. Für dich, am Dienstag um halb sieben in der Früh.
Das ist mein Maßstab und mein Versprechen: Du freust dich auf Montag, und die anderen fragen dich, warum.
Was dich wirklich interessiert, kostet dich weniger Kraft als das, wozu du dich jeden Tag überredest. Das merkst du am Donnerstag, nicht am Montag.
Nicht weil du dich mehr zusammenreißt. Weil dir die Sache etwas ausmacht.
Der andere nimmt es dir nicht einmal übel, weil du sagen kannst, wofür du dein Ja aufhebst.
Und zwar bevor etwas brennt, nicht danach.
Ohne dass du nachdenken musst. Es ist einfach da.
Nicht weil du davon erzählst. Weil man es sieht.
Was am Montag drankommt, bleibt bis Montag liegen. Das merken die Leute rundherum, bevor du ein Wort sagst.
Ratschläge hast du genug bekommen, und keiner davon hat gehalten. Wer fragt, der führt. In dem Fall führst du dich selber dorthin, wo du längst hinwolltest.
15 Jahre Konzern, Teams bis 350 Leute, Fluktuation im eigenen Team um mehr als die Hälfte unter den Branchenschnitt gesenkt. Das ist eine Betriebsbilanz, kein Coach-Versprechen.
Im Judo bringst du niemanden zu Fall, der fest steht. Zuerst muss das alte Gleichgewicht ins Wanken kommen, dann nimmst du die neue Position ein, dann trägt die Bewegung. Das Prinzip heißt im Judo Kuzushi. Genau so arbeite ich auch außerhalb der Matte. Nüchtern, körperlich, und ohne einen einzigen Räucherstab.
Dann heißt das erst einmal gar nichts Dramatisches. Es heißt, dass etwas Aufmerksamkeit will, das du bisher unter „passt schon“ abgelegt hast.
Der einfachste nächste Schritt heißt bei mir Die Grundstellung. Neunzig Minuten, online, du bringst deine Situation mit, wir schauen sie uns gemeinsam an. Wenn du danach weiterarbeiten willst, rechne ich den Betrag an. Wenn nicht, hast du trotzdem eine klarere Sicht auf die Lage als vorher.
Schau es dir an und entscheide selbst.
Die meisten Gründe für ein Coaching lassen sich auf zwei Situationen zurückführen. Immer dann, wenn zwischen dem, was du weißt, und dem, was du tust, eine Lücke klafft und sich diese Lücke nicht von allein schließt. Der zweite typische Fall ist die Frage nach dem Wofür: Alles läuft, und trotzdem zieht dich nichts mehr. Für beides brauchst du weder ein akutes Problem noch eine Krise.
An der Wiederholung. Ein schlechter Monat ist ein schlechter Monat. Wenn du dir aber zum dritten Mal dasselbe vornimmst, es zum dritten Mal nach zwei Wochen liegen lässt und dich dabei schon selber kennst, dann ist das Muster stärker als dein Vorsatz. Von außen ist so etwas leichter zu sehen als von innen.
Coaching arbeitet an Sinn, Fokus, Selbstführung und Engagement. Es ist Arbeit an Zielen, nicht Behandlung von Krankheit. Ich bin weder Psychiater noch Psychotherapeut. Wer eine diagnostizierte Erkrankung hat oder in einer akuten Krise steckt, gehört zu jemandem, der dafür ausgebildet ist. Das sage ich im Erstgespräch offen, wenn ich den Eindruck habe.
Für eine konkrete Frage reichen oft ein bis drei Termine. Wenn es um das Wofür geht und um Gewohnheiten, die halten sollen, rechne mit drei Monaten. Alles, was schneller versprochen wird, hält meistens nicht.
Nein. Die meisten, die zu mir kommen, haben kein Problem im üblichen Sinn. Bei ihnen läuft alles. Genau das ist ja der Punkt.
Mit einer einzelnen Session von neunzig Minuten, online. Sie heißt Die Grundstellung. Du bringst deine Situation mit, wir schauen sie uns gemeinsam an, und du gehst mit einer klareren Sicht raus, als du reingekommen bist. Alles Weitere steht auf der Seite zur Grundstellung.
Ja. Vor Ort in Wien und Umgebung, sonst online. Für die meisten Formate macht das keinen Unterschied. Einen ersten Eindruck bekommst du auf meinem YouTube-Kanal.
Der Einstieg ist eine einzelne Session. Was sie kostet und was danach möglich ist, steht auf der Seite zur Grundstellung – dort und nur dort, damit es immer aktuell ist.
© Wilhelm Tupy · Leadership & Growth